Marrakesch - Bei der Explosion in einem Kaffeehaus der marokkanischen Stadt Marrakesch hat es sich um einen Terroranschlag gehandelt. Das teilte das Innenministerium nach Auswertung der ersten Beweismittel vom Tatort mit. Über die mutmaßlichen Hintermänner gab es zunächst keine Angaben.
Bei dem Attentat kamen mindestens 14 Menschen ums Leben, etwa 20 wurden verletzt.
Unter den Opfern sind Medienberichten zufolge auch ausländische Touristen.
Die Detonation ereignete sich in dem beliebten Café «Argana» auf dem Hauptplatz Jamaa el-Fna. Dieser ist mit seinem bunten Treiben und den vielen Gauklern eine der Hauptattraktionen für Touristen in der Stadt. Die Explosion war so gewaltig, dass sie noch in zwei Kilometern Entfernung zu hören war, berichteten Augenzeugen.
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