Brüssel (RPO). Schon mehrfach sollte die Schuldenkrise in Europa durch ein "Gesamtpaket" gelöst werden, doch inzwischen schwelt sie seit anderthalb Jahren. Am Wochenende werden die europäischen Staats- und Regierungschefs wieder über einer ganzen Reihe von Problemen und Ideen zur Lösung der Krise brüten - beim EU-Gipfel.
Einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits am Mittwoch. Da reiste Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy überraschend nach Frankfurt, um mit Kanzlerin Angela Merkel und der europäischen Zentralbank über die anstehenden Probleme des Euro-Gipfels zu beraten. Aber so richtig wollte keiner damit rausrücken, was denn nun beraten wurde. Fest steht, dass die Probleme der Euro-Zone scheinbar von Tag zu Tag größer werden und die Staats- und Regierungschefs auf dem Euro-Gipfel einiges zu besprechen haben.
Da ist etwa die nächste Rate für das seit Mittwoch im Ausnahmezustand befindliche Griechenland. Die dreitägigen Beratungen beginnen daher am Freitagnachmittag mit einem Treffen der Euro-Finanzminister. Es wird erwartet, dass sie die Überweisung der nächsten Kreditrate für Griechenland beschließen. Doch inzwischen hat der Internationale Währungsfonds angekündigt, die Auszahlung der nächsten Rate blockieren zu wollen. Die Entscheidung soll aber erst nach dem EU-Gipfel getroffen werden.
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Foto Hirlimann Charles via Wikimedia Commons
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