Ankara (RPO). Schweres Erdbeben im Osten der Türkei. Experten rechnen mit bis zu 1000 Toten. Eine US-Erdbebenwarte verzeichnete eine Stärke von 7,2. Augenzeugen beschreiben dramatische Szenen. Menschen rannten in Panik auf die Straße. Helfer graben mit bloßen Händen nach Verschütteten. Wichtige Teile der Infrastruktur sind zerstört. Die Rettungskräfte stehen vor einer schwierigen Nacht.
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Starkes Erdbeben erschüttert Türkei
Libyens Ex-Diktator Gaddafi ist tot
Tripolis (RPO). Zwei Monate nach seiner Absetzung hat das Kapitel Gaddafi in Libyen nach 40 Jahren ein Ende gefunden. Wie die neue libysche Führung bestätigt, wurde der Despot nach einer Schießerei in seiner Heimatstadt Sirte gefasst und getötet. Einer Darstellung zufolge versteckte er sich zuletzt in einem Betonkanal. Die Libyer reagierten mit spontanen Feiern auf die Nachricht.
Wulff reist überraschend nach Afghanistan
Kabul (RPO). Bundespräsident Christian Wulff ist am Sonntag unter höchster Geheimhaltung überraschend zu einem Staatsbesuch in Afghanistan eingetroffen. In der Hauptstadt Kabul wollte Wulff mit Staatspräsident Hamid Karsai zusammenkommen. Zuvor waren Gespräche mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen sowie mit Frauen- und Menschenrechtlern vorgesehen.
Iran Komplott: USA räumen Lücken in Beweislage ein
Washington (RPO). Die US-Regierung hat hochrangigen Mitgliedern zufolge keine harten Beweise für Kenntnisse der obersten iranischen Führung von dem angeblichen Mordkomplott gegen den saudiarabischen Botschafter in Washington.
Knox ist frei, der Fall bleibt ein Rätsel
Düsseldorf (RPO). Als der Richter die Entscheidung im Fall Amanda Knox verkündete, vereisten die Gesichtszüge von Arline Kercher. Sie will vier Jahre nach dem grausamen Mord an ihrer Tochter endlich Klarheit. Doch ob es die jemals geben wird, bleibt fraglich. Die Indizien, die dem Engel mit den Eisaugen im ersten Urteil 26 Jahre Haft einbrachten, sind unbrauchbar.
Iran droht mit Schiffen vor US-Küste
Teheran (RPO). Der Iran hat die Entsendung von Marine-Schiffen nahe US-Hoheitsgewässern angekündigt. Da der "globale Unterdrücker" USA Schiffe nahe der Seegrenze des Iran habe, werde die iranische Marine eine "starke Präsenz" unweit der Hoheitsgewässer der USA haben, erklärte Marine-Chefkommandeur Habibollah Sajari laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna.
Bereits im Juli hatte der Admiral angekündigt, der Iran werde eine "Flotte in den Atlantik entsenden". Die iranische Marine verstärkt bereits seit dem vergangenen Jahr ihre Präsenz in internationalen Gewässern.



